Der Stadl ist Geborgenheit!

Der Stadl ist Geborgenheit!

Niemand hätte es am 5. März 1981, als das Trompetenecho von Slavko Avseniks die Ennser Stadthalle durchdrungen hatte, geglaubt und  doch war es der Auftakt einer einzigartigen Fernsehgeschichte. Denn als am 5. März 1981 zum ersten Mal der Musikantenstadl über die Bildschirme flimmerte da wurde  eine Fernsehgeschichte begründet die bislang im deutschsprachigen Fernsehen einzigartig ist.

Seither erfreut der Stadl Volksmusikfreunde in Österreich Deutschland und der Schweiz und das mit den immer beliebtesten und bekanntesten Highlights der Volksmusikszene. Wahre Größen der Volksmusik begannen ihre Karriere beim Stadl und so ist es wohl nur verständlich, warum eingefleischte Stadl Fans behaupten, dass der Stadl Geborgenheit ist und man gegen diese Geborgenheit wohl ebenso wenig tun kann wie gegen die Heimat ein Kraut gewachsen könnte. Ja in über zwanzig Jahren gab es so manches Highlight und auch Gegner fanden immer wieder Argumente die gegen den beliebten Stadl sprechen würden und doch gibt es ihn noch heute.

So also wurde der Musikantenstadl zu dem musikalischen im deutschsprachigen Volksmusik bereich und allem voran in Österreich er freut er sich nun schon seit über dreißig Jahren reger Beliebtheit. Für ganze Generationen bot der Stadl ein Gefühl von Geborgenheit und Heimat und ist es wohl allein diese Generationsübergreifende Verbundenheit und Liebe zur Volksmusik, die den Stadl zu einem der zentralen Themen der österreichischen Volksmusik machten und so ist es heute Andy Borg der mit seinem Ausruf „Jetzt ist Stadlzeit“ immer wieder aufs neue 70 Prozent der über 50 Jährigen und noch viele weitere Zuschauer  in den Bann des Musikantenstadl und somit in den Bann aus heiler Welt und gelebtem Volkstum zieht und genau deswegen ist der Musikantenstadl wohl auch für so viele Freunde der Volksmusik ein Stückchen Geborgenheit in einer ansonsten vielleicht sogar ein wenig zu schnelllebigen Zeit.

Foto: ORF